Maler- und Lackierer-Innung Potsdam
Maler- und Lackierer-Innung Potsdam

Die Innung

Kurze Historie

Die Maler- und Lackierer-Innung Potsdam wurde am 1.1.1850 gegründet.

 

Als erstes wurde ein Innungs-Statut ausgearbeitet. Dieses umfasste 55 §§.

Im § 1 hieß es dazu: Die Innung ist dazu bestimmt, die
Mitglieder zur Förderung ihrer gemeinsamen gewerblichen Interessen zu
verbinden. Insbesondere soll die Innung zur Vervollkommnung und Hebung des
Gewerbes Gelegenheit darbieten und dazu dienen, die Genossen zur Beratung und
Selbstverwaltung ihrer gemeinsamen gewerblichen Angelegenheiten, sowie zu
gegenseitigen Beistande vereinigen, Ordnung und Einigkeit unter ihnen zu
erhalten und die Ehre der Genossenschaft bewahren.

 

Der Innungsbezirk umfasste die Stadt Potsdam und nähere Umgebung.

Später auch den Umkreis von 20 km und grenzte sogar bis an Charlottenburg. Ab 1899 mit entstehen der Zwangsinnungen kamen auch die umliegenden Dörfer dazu.

1934 wurde die Zwangsinnung aufgelöst und in eine Pflichtinnung umgewandelt.

Nach dem 2. Weltkrieg wurde aus der Innung eine „Berufsgruppe“. Jahrzehntelanger Kampf um Malermaterial und bürokratische Abrechnungs-Rituale gehörten zum Alltag des Malermeisters.

Nach dem Fall der Mauer wurde 1990 die „Innung“ wieder ins Leben gerufen.

Seit dem ist sie eine freiwillige Vereinigung der Maler- und Lackierermeister.

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© Maler- und Lackierer-Innung Potsdam